Mehr Rendite für Biogasanlagen
Diese Referenz im Überblick
Kunde: Bernd Stricker, Betreiber einer Biogasanlage in Bakum, Niedersachsen
Anwendung: Schwer vergärbare Stoffe wie Holzfasern für die Vergärung aufschließen
Lösung: Integration der Tietjen IMPRA Mühle in die bestehende Biogasanlage,
Zerkleinerung der Biomasse vor der Vergärung im Fermenter
Ergebnis: Bei 35 Tagen Verweilzeit erhöhte Kapazität der einstufigen Biogasanlage um 30 %, Substrateinsparung der Biogasanlage 12%
Biogas als alternative Energiequelle
Biogas ist neben Sonnen-, Wasser- und Windenergie eine regenerative Energiequelle, die zur Einsparung fossiler Brennstoffe beiträgt. Es wird in Biogasanlagen aus organischem Material durch mikrobiellen Abbau gewonnen. Bei der Produktion entstehen sowohl Energie (Gas), als auch wertvolles Gärsubstrat, welches wieder als Dünger in der Landwirtschaft verwendet werden kann.
Biogas ist neben Sonnen-, Wasser- und Windenergie eine regenerative Energiequelle, die zur Einsparung fossiler Brennstoffe beiträgt. Es wird in Biogasanlagen aus organischem Material durch mikrobiellen Abbau gewonnen. Bei der Produktion entstehen sowohl Energie (Gas), als auch wertvolles Gärsubstrat, welches wieder als Dünger in der Landwirtschaft verwendet werden kann.
Mehr Power bei knapper Verweilzeit
Dieser Herausforderung stellte sich auch die Biogasanlage in Bakum, Niedersachen. Mit dem IMPRA -Modul bot Tietjen dem Betreiber, Bernd Stricker, ein Verfahren, dass es möglich macht, auch schwer verfügbare Nährstoffe z.B. aus verholzten Fasern freizusetzen. Die Ausbeute des Rohstoffes wird erheblich gesteigert, bisher kaum nutzbare Cellulose – wie in Gras, Festmist und Stroh enthalten – wird für die Biogaserzeugung effizient erschlossen.
Bei nur 35 Tagen Verweilzeit erhöhte Bernd Stricker so mit Impra die Kapazität seiner einstufigen Biogasanlage um 30 %.
Die Substrateinsparung von 12 % Frischmasse durch höhere Gasausbeute ermöglicht zudem den Betrieb eines zusätzlichen BHKW. Dank der Direktaufbereitung von Druschgetreide mit IMPRA nutzt Herr Stricker darüber hinaus auch spontan günstig angebotene Getreidepartien.
Durch die Einsparungen von Substrat und den Wechsel zu günstigeren Rohstoffen in Kombination mit der gesteigerten Leistung, hat sich das IMPRA-System bereits nach sehr kurzer Zeit bezahlt gemacht. Auch an Biogasanlagen, bei denen nur einige dieser Effekte zum Tragen kommen, ist IMPRA ein echter ökonomischer Mehrwert.
Alle Daten im Überblick
Das IMPRA-Modul
Kernkomponente des IMPRA-Verfahrens ist der Nasszerkleinerer, bei diesem sind alle Teile, die das Produkt berühren, sind aus Edelstahl gefertigt. In der Mahlkammer zerkleinern schnellrotierende, gehärtete Schläger das Substrat. Ein Siebkreis schließt die Mahlkammer komplett ab. Die Sieblochung bestimmt den Zerkleinerungsgrad für das gesamte Substrat unabhängig von Durchsatz und Verschleiß. Durch Anpassen der Siebe kann auf unterschiedliche Substrate reagiert werden. Über zwei große Gehäusetüren lassen sich Verschleißteile bequem und schnell austauschen.
Störstoffe werden aussortiert und in der Fremdkörperfangtasche gesammelt. Das Gehäuse ist durch gepanzerte, wechselbare Verschleißsegmente geschützt. Zwei Exzenterpumpen sorgen für exakte Zudosierung des Materials und Förderung in beliebig viele Behälter. Das selbstregelnde Fördersystem arbeitet lastabhängig vom Hauptantrieb und garantiert die stets optimale Auslastung des Zerkleinerers.
Individuell abgestimmt auf jeden Biogasanlage
Wir wissen um die unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Ansprüche von Biogasanlagen und konfigurieren die für Sie ideale Leistung, Ausstattung und Betreuung. Dabei passen wir unser IMPRA-Verfahren individuell an unsere Kunden an.
Berichten Sie uns von Ihrer Anwendung. Wir finden die passende Lösung.
Beschreiben Sie uns kurz Ihre Anforderungen – wir hören Ihnen zu, stellen die richtigen Fragen und entwickeln eine maßgeschneiderte Tietjen-Lösung für Ihre Anwendung.